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Tag 4 - Washington, D.C.

24.05.2010

An diesem Tag wollten wir uns die Hauptstadt der USA, Washington anschauen. Wenn wir schon so nah dran waren wollten wir gerne auch das Weiße Haus und das Capitol sehen.
Flagge am Washington Monument
Phil holte uns morgens ab und brachte uns an den Bahnhof nach Fredericksburg. Von dort aus sollten wir mit dem Zug nach Washington fahren.

Als Pendler bin ich ja durchaus das ein oder andere von unserer Bahn gewohnt. Allerdings stellte der Virginia Railway Express alles in den Schatten, was ich bis dahin erlebt hatte. Der Express brauchte für die knapp 60 Kilometer nach Washington geschlagene zwei Stunden. Die Verbindung besteht auch nur morgens zwischen 7 Uhr und 10 Uhr und abends zwischen 17 Uhr und 20 Uhr. Die Innenausstattung der Züge entsprach in etwa der unserer alten Straßenbahnen. Da Virginia zu einem sehr großen Teil aus Wald besteht war der Ausblick meist auch nicht sonderlich spektakulär. Irgendwann kamen wir dann aber an.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen in Washington zum Glück alle auf einer langen Straße, der sogenannten National Mall. Lediglich das Weiße Haus liegt etwas außerhalb dieser Straße.
Das Lincon Memorial
Am einen Ende der Straße befindet sich das Capitol, am anderen Ende das Lincoln Memorial. Wir kamen mit dem Zug an der Union Station an und liefen Richtung National Mall.

Der direkte Weg vom Bahnhof führte uns zuerst am Capitol vorbei. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten des Memorial Day, der immer am letzten Montag im Jahr stattfindet, waren bereits voll im Gange. Vor dem Capitol wurde eine Bühne und einige Zelte aufgebaut.

In Nähe des Capitols liegt der Botanische Garten von Washington. Da wir ausreichend Zeit hatten, beschlossen wir, dort kurz reinzugehen. Zu unserer Überraschung kostete es nicht mal Eintritt. Der Garten ist nicht sonderlich groß, so dass wir nicht lange brauchten um alles zu sehen. Die Karnivorenabteilung bestand aus zwei Kübeln mit ein paar nicht sonderlich gut aussehenden Sarracenien.

Zurück auf der Mall liefen wir nun Richtung Lincoln Memorial. Links und rechts der Straße liegen sehr viele Museen, die man ansehen konnte. Wir hatten an dem Tag aber kaum Interesse daran, da wir lieber die bekannten Sehenswürdigkeiten sehen wollten.

Als nächstes hielten wir beim Washington Monument an. Das Gebäude ist ein etwa 170 Meter hoher, weißer Marmorturm, der zu Ehren von George Washington zwischen 1848 und 1884 gebaut wurde. Er liegt etwa auf der Mitte der Mall. Aufgrund seiner Höhe kann man ihn bereits von weitem sehen.
National World War II Memorial
Im Inneren befindet sich ein Aufzug, der einen unter das Dach des Monuments bringt.

Nachdem wir uns das Gebäude ausreichend angeschaut hatten liefen wir weiter. An einer Stelle der Mall kann man in der Entfernung das Weiße Haus, das nicht direkt an der Mall liegt, sehen. Unser Weg führte uns als nächstes am National World War II Memorial vorbei.

Diese Gedenkstätte erinnert an die gefallenen Soldaten des zweiten Weltkriegs. Sie besteht aus 56 Granitsäulen, die in einem Kreis um einen Teich herum angeordnet sind. Die Säulen stehen jeweils für einen der Bundesstaaten, sowie für einige US-Territorien. In Richtung der Straße gelangt man jeweils durch einen Bogen auf dem Platz. An dem Tag unseres Besuchs fand dort gerade ein Veteranentreffen statt.
Veteranentreffen
Unter abspielen der Nationalhymne liefen die Veteranen auf die Mitte des Platzes ein, wo daraufhin eine kurze Ehrung stattfand. Interessiert schauten wir diesem Treiben zu. Schließlich bekommt man sowas nicht alle Tage zu sehen.

Schließlich kamen wir am Lincoln Memorial an. Es wurde Anfang des 20. Jahrhundert zu Ehren von Abraham Lincoln gebaut. Über eine Treppe gelangt man in den Tempel. Dort ist eine überlebensgroße Marmorstatue von Abrahm Lincoln zu sehen. Unter dem Denkmal befindet sich ein kleines Museum über das Leben von Abraham Lincoln.

Als letzter Programmpunkt stand das Weiße Haus an. Dazu mussten wir etwas abseits der Straße laufen.
das Weiße Haus
Da es aber auch in der Nähe liegt waren wir schnell dort. Zu unserer Ernüchterung mussten wir feststellen, dass der Weg dorthin mit Absperrgittern verbaut war. Wir konnten es daher nur aus einiger Entfernung anschauen. Auf dem Weg um das Weiße Haus kamen wir noch am National Christmas Tree vorbei. Dieser wird traditionell am Weihnachtsabend vom jeweiligen Präsidenten in einer feierlichen Zeremonie zum Leuchten gebracht.

Wir hatten immer noch etwas Zeit übrig. Daher liefen wir noch kurz durch China Town, bevor wir den Höllenritt mit dem Zug zurück nach Fredericksburg antraten. Dort wurden wir wieder von Phil abgeholt und zurück zu unserer Unterkunft gebracht. Dort verbrachten wir dann auch den Abend.

Bilder dieses Tages

Smithonian Castle Capitol Capitol
Smithonian Castle Capitol Capitol
 
Capitol Capitol National Mall
Capitol Capitol National Mall
 
Lincoln Memorial  das Weiße Haus
Lincoln Memorial  das Weiße Haus